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Leila Drehgestell

JOSEF MEYER Transport Technology AG:Vorteile des LEILA Güterwagendrehgestells Seite aufrufen

TU Berlin: Fachgebiet Schienenfahrzeuge
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Homepage von Hermann Jahn mit ausführlichen technischen Informationen
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Schienenabsorber

Workshop Leiser Schienenverkehr 29.11.2001

ÄKVÖ-Symposium "Lärmquelle Verkehr"

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Ziele,Maßnahmen Runder Tisch Hamburg

Dies ist ein R

Rad-Schiene Kontakt

Der Rad-Schiene-Kontakt ist die entscheidende Stelle für den Erfolg der Eisenbahnen insgesamt. Der geringe Rollwiderstand ermöglicht es grosse Lasten mit relativ geringer Energie zu transportieren. Durch kleinste Unebenheiten auf der Schiene und auf dem Rad entstehen Schwingungen im Rad und in der Schiene. Diese führen dazu, dass bei hohen Geschwindigkeiten große Kräfte entstehen, die zu einem hohen Verschleiß und zu Komforteinbußen im Fahrzeug führen. Deshalb, und um die Verzögerungswerte einhalten zu können, wurden bei Personenzügen schon früh Scheibenbremsen eingebaut. Bei den bis dahin verwendeten Klotzbremsen, Bremse an einem Eisenbahnrad drückt der Bremsbelag direkt auf die Lauffläche des Rades. So entstehen bei Verwendung von Grauguss als Bremsbelag schon nach wenigen Bremsungen starke Unebenheiten. Die Unebenheiten auf dem Rad wiederum verursachen beim Abrollen Unebenheiten auf der Schiene. Durch die Verwendung von Verbundwerkstoffen als Bremsbelag (K-Sohle oder LL-Sohle) wird der Verschleiß des Rades erheblich gemindert. Und eine Reduzierung der Geräusche um ca. 9 db(A) erreicht. Für einen vorbeifahrender Zug gilt dies aber erst wenn mind. 90% aller Güterwagen umgerüstet sind und dies kann bei einem geschätzten Bestand von ca. 650000 Güterwagen in der EU (irgendwann kommt jeder mal vorbei) dauern. Nichtsdestotrotz ist dies eine sehr wirkungsvolle Maßnahme die europaweit vorangetrieben werden muss.

Hier 2 Hörbeispiele

Güterzug mit Low-Noise-Technologie auf glattem Gleis

Güterzug auf veriffeltem Gleis

Die durch diese Unebenheiten entstehenden Vibrationen wirken in 2 Richtungen: Das Rad,das Fahrgestell unter der Wagenkasten werden zu Schwingungen angeregt, die den infernalischen Krach von bis zu 100 db(A) erzeugen. Wenn es endlich wieder zu einer technischen Weiterentwicklung des Rad-Schiene-Systems kommt, könnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Hier ist jahrzehntelang nichts passiert.

  1. Räder und Wagenaufbauten
    • Verbesserungen an Rädern, Radlagerungen und Bremsen von Güterwagen,
    • Verbesserung der Instandhaltungsqualität zur Verminderung der Schallemission,
    • Drehgestellschürzen und sehr niedrige Schallschutzwand,
    • Verbesserung der akustischen Abkopplung der Aufbauten.
  2. Die Schiene bzw. der gesamte Bettungskörper (Schwellen und Schotter) werden angeregt
  3. Gleisseitige Maßnahmen zur Lärmreduktion (Leises Gleis):

    • Keine Stoßlücken: durchgehend verschweißte Schienen. (-5dB) Wie bei der Hamburger S-Bahn noch häufig anzutreffen.
    • Glatte Schienenoberfläche: Schienenschleifen (-8dB)
    • Geräuscharme Oberbaukonstruktion (-3dB)
    • Schienenabsorber

Es wird Zeit das all diese Maßnahmen endlich konsequent und flächendeckend angewendet werden. Der zulässige Schalldruckpegel bei LKW lag 1980 bei 91db(A). 1995 wurde der Grenzwert auf 80 db(A) gesengt. Die LKW-Branche ist dadurch nicht ruiniert worden. Auch für Bahnfahrzeuge muss es daher Grenzwert geben. Wenn es endlich wieder zu einer technischen Weiterentwicklung des Rad-Schiene-Systems kommt, könnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden.

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Runder Tisch

Nach Bekanntwerden der Pläne zur Ertüchtigung der GUB wurde im Jahr 2004 ein "Runder Tisch" mit Vertretern der betroffenen Bürger, der Bürgerinitiativen, der örtlichen Vertreter der Parteien und der Bezirksgremien, der DB AG und der Fachbehörde ins Leben gerufen. Vertreter aus Barmbek,Wandsbek,Dulsberg und Eilbek waren nicht dabei. Ab September 2007 wurde eine neue Runde eingeleitet, diesmal auch mit Vertretern aus den Stadtteilen Barmbek,Dulsberg,Eilbek,Wandsbek und Hamm. Da das Bundesverkehrsministerium grundsätzlich seine Bereitschaft erklärt hat auch hier Lärmschutzwände zu bauen, hoffen wir auf eine konstruktive und schnelle Umsetzung. Hierbei können die Gespräche am runden Tisch hilfreich sein.

Rückabwicklung

Im Bereich Barmbek wurde sehr früh mit den Untersuchungen der zum Lärmschutz begonnen, die damalige Rechtslage erlaubte jedoch nur passive Maßnahmen (Fenster, Lüfter), Diese Maßnahmen wurden auch von einigen Eigentümern durchgeführt. Um nun Mittel für Lärmschutzwände frei zu bekommen forderte der "Runde Tisch" eine finanzielle Rückabwicklung. Diese Rückabwicklung wird vom EBA jedoch bisher verweigert.

Inzwischen wurde bei Gesprächen mit Staatssekretär Hennerkes am 19.09.2007 in Berlin zugesagt, eine Unbürokratische Lösung für die Rückabwicklung, bzw. eine Verrechnung mit zusätzlichen Maßnahmen zu prüfen

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