Lärm & Co:Ghostbusters – Die Lärmjäger

Güter-Umgehungs-Bahn Hamburg (nord)
Als Umgehungsbahn kann man die DB Strecke mit der Nummer 1234 nicht bezeichnen. Mehr als 60.000 Menschen wohnen entlang der Strecke. Es handelt sich hier also eindeutig um eine Ortsdurchfahrt. Sie entlastet den Hauptbahnhof sowie die Verbindungsbahn nach Altona. Außerdem ermöglicht eine 1996 fertiggestellte Verbindungskurve den Rangierbahnhof Maschen mit den Fernstrecken Schleswig-Holsteins.
Die Strecke beginnt im Süden am Rangierbahnhof Rothenburgsort Überquert den Billekanal und die Bille. Dann wird die Horner Marsch ( eine große Schrebergartenkolonie) durchschnitten. Bis kurz vor dem Abzweig der Strecke nach Lübeck ist die Strecke 2-gleisig ausgebaut worden. Daher wurden in diesem Bereich auch Lärmschutzwände errichtet. Die Wand endet, an der Stelle an der die Strecke wegen der Einfädelung der Lübecker Strecke schon immer 2-gleisig war, abrupt. Die Bebauung entlang des Perthesweg geht aber unverändert weiter. Alles wurde streng nach Gesetz gebaut, die Vernunft spielt hier keine Rolle. Wenn man die Wand in diesem Bereich gleich um wenige hundert Meter verlängert wären viele Menschen geschützt worden.
Anschließend folgt bis zur Unterführung Wandsbeker Chaussee ein kleines Gewerbegebiet in dem nur wenige Menschen leben. Danach ist westlich wieder ein Gewerbegebiet. Im Osten verläuft die Börnestrasse parallel zur Bahn. Weiter geht es durchs idyllische Eilbektal zum S-Bahnhof Friedrichsberg. Am Krankenhaus Eilbek vorbei führt die Strecke über den Osterbek Kanal zum Bahnhof Barmbek. Am S- Bahnhof Rübenkamp biegt die Strecke dann nach westen ab.